Der Preistest bei 1,0787 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nullmarke nach oben zu bewegen. Dies bestätigte einen korrekten Einstiegspunkt für den Kauf des Euro, was zu einem Anstieg in Richtung des Zielniveaus von 1,0815 führte.
Trotz des starken Wachstums des Euro ist es zu früh, um sich zu entspannen. Der Anstieg wurde hauptsächlich durch relativ gedämpfte US-Daten und Inflationszahlen angetrieben. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Daten nur einen Monat abbilden und es zu früh ist, von einem langfristigen Trend zu sprechen. Ab jetzt werden die Marktteilnehmer genauere Hinweise von der Federal Reserve erwarten und den Fortschritt der Handelsgespräche zwischen den USA und mehreren Partnern, die mit neuen Zöllen konfrontiert sind, genau verfolgen. In den kommenden Monaten wird der entscheidende Faktor, der die US-Inflation beeinflusst, die Preisdynamik importierter Waren sein. Sollten die Handelszölle weiter steigen, werden die Kosten zwangsläufig an die Verbraucher weitergegeben, was die Inflation beschleunigen würde.
Die Einzelhandelsumsätze und der Verbraucherpreisindex (VPI) Deutschlands werden heute veröffentlicht. Diese Daten sind wichtig, da sie helfen, die aktuelle Konsumentennachfrage und den Inflationsdruck zu bewerten. Ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze in Deutschland könnte auf eine Schwächung der Wirtschaft hinweisen, während ein Anstieg des VPI auf eine stärkere Inflation hindeuten würde. Beide Ergebnisse könnten sich negativ auf den Euro auswirken und die Geldpolitik der EZB beeinflussen. Die EZB könnte ihre Absicht, die Zinssätze zu senken, überdenken, wenn die Inflation hoch bleibt.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario #1 und #2 konzentrieren.
Szenario #1: Kaufen Sie den Euro heute beim Erreichen des Einstiegspunkts bei 1,0848 (grüne Linie im Chart) mit einem Ziel von 1,0885. Bei 1,0885 plane ich, den Markt zu verlassen und Short-Positionen in die entgegengesetzte Richtung zu eröffnen, wobei ich einen Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt erwarte. Ein bullischer Ausblick für den Euro in der ersten Tageshälfte ist nur gültig, wenn die deutschen und italienischen Daten substanziell sind. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Null-Linie ist und beginnt zu steigen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests bei 1,0820 kommt, während der MACD im überverkauften Bereich ist. Dies wird das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehrung nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der entgegengesetzten Niveaus 1,0848 und 1,0885 kann erwartet werden.
Szenario #1: Verkaufen Sie den Euro, nachdem er 1,0820 (rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Ziel wird 1,0772 sein, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort Long-Positionen in die entgegengesetzte Richtung zu eröffnen (erwarte einen Rücksprung von 20–25 Pips). Der Verkaufsdruck wird voraussichtlich bei schwachen Daten zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Null-Linie ist und gerade beginnt zu fallen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests bei 1,0848 kommt, während der MACD im überkauften Bereich ist. Dies wird das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehrung nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der entgegengesetzten Niveaus 1,0820 und 1,0772 kann erwartet werden.
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