Der Dollar wird seine Positionen gegenüber dem Euro, dem Pfund, dem japanischen Yen und anderen Währungen weiter stärken.
Die gestrigen positiven Daten, die zeigen, dass der ISM Manufacturing Index für die USA wieder über die 50-Punkte-Marke geklettert ist, lösten eine neue Welle von Käufen des US-Dollars aus. Händler interpretierten dies als ein Signal für potenzielle Verbesserungen der wirtschaftlichen Aussichten, was Erwartungen an eine zukünftige stabile Politik der Federal Reserve nährte. Die Stärkung der amerikanischen Währung hat Druck auf andere Währungen ausgeübt, insbesondere auf solche, die als riskanter gelten. Die Reaktion des Marktes auf die ISM-Daten zeigt eine erhöhte Sensibilität für Signale über den Zustand der US-Wirtschaft und deren Einfluss auf globale Finanzströme. Weitere Entwicklungen werden von den eingehenden Daten und der Rhetorik der Fed-Vertreter abhängen.
Heute verspricht ein ereignisreicher Tag an den Finanzmärkten zu werden. In der ersten Tageshälfte wird besonderes Augenmerk auf die Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten aus Frankreich gelegt, die ein wichtiger Inflationsindikator für die Eurozone sind. Über die prognostizierten Werte hinausgehende Ergebnisse könnten Erwartungen auf eine aggressivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wecken und den Euro potenziell stärken. Andererseits könnten unter den Erwartungen liegende Zahlen Druck auf die Einheitswährung ausüben und Befürchtungen über eine Deflation verstärken.
Ein ebenso wichtiges Ereignis wird die Veröffentlichung der Daten zur Veränderung der Arbeitslosigkeit in Spanien sein. Ein signifikanter Rückgang der Arbeitslosenzahlen könnte als Signal für eine wirtschaftliche Erholung in Spanien dienen und den Euro unterstützen. Im Gegensatz dazu könnte ein erheblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit Bedenken über die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums des Landes wecken und sich negativ auf die Stimmung der Händler auswirken.
Was das Pfund betrifft, sind heute keine signifikanten Daten aus dem Vereinigten Königreich geplant, sodass sich das Paar nach dem gestrigen Ausverkauf weiter erholen könnte.
Wenn die Daten den Erwartungen der Ökonomen entsprechen, ist es am besten, nach der Mean Reversion-Strategie zu handeln. Wenn die Zahlen deutlich über oder unter den Erwartungen der Ökonomen liegen, ist die Momentum-Strategie vorzuziehen.



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