Nach Daten von RealClearPolitics mit Stand Februar 2026 verfügen die Demokraten im „overall ballot“ über einen Vorsprung von 5,2 %, was faktisch einen Machtwechsel im Repräsentantenhaus nahezu garantiert. Experten stellen fest, dass sich unabhängige Wähler, die Trumps Sieg 2024 gesichert haben, zunehmend von ihm abwenden – vor allem wegen der harten Einwanderungspolitik und der radikalen Zölle. Außerdem weisen Politikexperten auf 18 strategisch wichtige, historisch republikanische Staaten hin, in denen die Unterstützung für die Republikaner derzeit sehr gering ist. Folglich könnte der Sprecher des Repräsentantenhauses nach den Wahlen aus den Reihen der Demokraten kommen.
Laut einem Bericht der Harvard Caps/Harris Poll stehen 55 % der Amerikaner den Ergebnissen der Zollpolitik negativ gegenüber und bewerten sie als unbefriedigend, da sie lediglich die Haushaltsausgaben erhöhen. Eine Studie von Third Way zeigt eine große Kluft bei den Wählern im Alter von 18 bis 29 Jahren, wobei die Demokraten mit 30 % vorne liegen. All diese Daten deuten darauf hin, dass die Republikaner im Repräsentantenhaus rund 30 Sitze verlieren könnten.
Welche Vorteile bleiben Donald Trump und seiner Partei? Die Republikaner haben einen Vorsprung bei den Themen Grenzsicherheit und Kriminalitätsbekämpfung. In beiden Bereichen wird ihr Vorteil gegenüber den Demokraten auf etwa 13–14 % geschätzt. Politikanalysten betonen zudem den erheblichen Vorsprung, den Trumps Team bei der Finanzierung hat. Die Republikaner haben mehrere Milliarden Dollar für Wahlkampfbotschaften und Kandidatenwerbung angesammelt, was ihnen möglicherweise den Sieg im Informationskrieg sichern kann. Außerdem billigt eine Mehrheit der Amerikaner im Allgemeinen die aktuelle Ausrichtung der Regierung in Bezug auf Steuersenkungen, geringere Staatsausgaben und den Kampf gegen „Verschwendung“ bei unnötigen Programmen und Projekten.

Die Demokraten werden den Kampf um den Senat voraussichtlich verlieren. Von den 33 Sitzen in der oberen Kammer, die zur Wiederwahl stehen, haben die Republikaner in 20 Wahlkreisen einen Vorteil, während die Demokraten nur in 13 Wahlkreisen vorne liegen. Damit stellt sich die Aufgabe der Demokratischen Partei im Senat wie folgt dar: alle 13 eigenen Sitze verteidigen und gleichzeitig 4 republikanische Sitze gewinnen. Das wahrscheinlichste Szenario für die bevorstehenden Wahlen ist, dass die Republikaner mindestens eine der beiden Kammern verlieren – danach wird Trump seine Gesetzesvorhaben nicht mehr durchbringen können. Sollten die Republikaner beide Kammern verlieren, muss Trump sich auf ein Amtsenthebungsverfahren einstellen.
Auf Grundlage der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin eine Aufwärtsphase des Trends ausbildet. Die Politik von Trump sowie die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve bleiben wichtige Faktoren für den langfristigen Rückgang der US‑Währung. Die Ziele für das aktuelle Trendsegment könnten bis in den Bereich von 25,000 reichen. Gegenwärtig gehe ich davon aus, dass sich das Instrument weiterhin innerhalb des Rahmens einer globalen Welle 5 befindet, weshalb ich im ersten Halbjahr 2026 mit weiter steigenden Kursen rechne. Kurzfristig kann das Instrument jedoch eine weitere Abwärtswelle im Rahmen einer Korrektur ausbilden. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, nach Zonen und Niveaus für neue Käufe mit Zielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367 zu suchen, was den Fibonacci‑Marken von 161,8 % bzw. 200,0 % entspricht.

Das Wellenbild des GBP/USD‑Instruments ist recht eindeutig. Die fünfteilige Aufwärtsstruktur hat ihre Ausbildung abgeschlossen, doch die globale Welle 5 kann eine deutlich ausgedehntere Form annehmen. Meiner Ansicht nach könnten wir in naher Zukunft die Ausbildung eines korrektiven Wellenpakets beobachten, nach dessen Abschluss sich der Aufwärtstrend fortsetzt. Daher empfehle ich in den kommenden Wochen, nach Möglichkeiten für neue Käufe Ausschau zu halten. Nach meiner Einschätzung hat das britische Pfund unter Trump gute Chancen, auf 1,45–1,50 USD zu steigen. Trump selbst begrüßt die Schwäche des Dollars, und die Fed hat die Möglichkeit, bei der nächsten Sitzung die Zinsen erneut zu senken.
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