Analytical Reviews

Forexmart's analytical reviews provide up-to-date technical information about the financial market. These reports range from stock trends, to financial forecasts, to global economy reports, and political news that impact the market.

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US Dollar. Wöchentliche Vorschau
18:52 2026-03-29 UTC--4

Vor ein paar Monaten habe ich regelmäßig darauf hingewiesen, dass im Währungsmarkt vieles von den amerikanischen Konjunkturdaten und damit vom US‑Dollar abhängt. Derzeit beeinflusst der Dollar vermutlich rund 95 % aller Bewegungen. In den vergangenen anderthalb Monaten haben wir recht eindeutige Bewegungen beobachtet, die ausschließlich von einem Faktor bestimmt wurden – der Geopolitik. Verschärft sich die Lage im Nahen Osten, steigt der Dollar. Keimt ein Hoffnungsschimmer auf, fällt der Dollar. In der kommenden Woche wird sich daran voraussichtlich wenig ändern, allerdings kommen wichtige Veröffentlichungen zum US‑Arbeitsmarkt und zur Arbeitslosigkeit hinzu.

Zur Erinnerung: Seit über einem Jahr bewegen sich die Daten zu den Nonfarm Payrolls im Grunde auf der Nulllinie. Im Durchschnitt wurden im vergangenen Jahr beispielsweise monatlich nur 15.000 bis 20.000 neue Stellen geschaffen. Das ist nicht nur wenig, das ist praktisch null. Die Daten für Februar waren eine herbe Enttäuschung, mit einem Rückgang um 92.000 Stellen. Auf die Prognosen für März schaue ich gar nicht erst, da es im vergangenen Jahr keine Verbindung zwischen Erwartungen und Realität gab. Parallel dazu könnte die US‑Arbeitslosenquote erneut auf 4,5 % steigen. Selbst solche Konjunkturdaten müssen für die amerikanische Währung jedoch kein Problem darstellen.

Anleger flüchten weiterhin aus Risikoanlagen und verlagern ihr Kapital in den US‑Dollar. Ihnen ist derzeit relativ egal, wie schnell die US‑Wirtschaft wächst oder wie viele Arbeitsplätze monatlich geschaffen werden. Sie müssen in erster Linie ihr Kapital absichern. Daher wird eine erneute Eskalation im Nahen Osten in der kommenden Woche mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren Rückgang beider Instrumente führen.

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Wellenstruktur für EUR/USD:

Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem Aufwärtssegment des Trends befindet und kurzfristig die Ausbildung eines abwärtsgerichteten Wellensets abgeschlossen hat. Da die fünfteilige Impulsstruktur vollendet ist, können meine Leser in den nächsten ein bis zwei Wochen mit Kursanstiegen rechnen, mit Zielen im Bereich von 1,1666 und 1,1745, was den Fibonacci‑Niveaus von 38,2 % und 50,0 % entspricht. Die weiteren Bewegungen des Instruments werden vollständig von den Ereignissen im Nahen Osten abhängen.

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Wellenstruktur von GBP/USD:

Die Wellenstruktur des Instruments GBP/USD ist inzwischen recht komplex und schwer lesbar geworden. Auf den Charts sehen wir nun eine siebenwellige Abwärtsstruktur, die mit Sicherheit kein klares Handelssignal darstellt. Höchstwahrscheinlich gibt es innerhalb einer der Wellen eine Verlängerung oder Komplikation. Das macht das Wellenbild jedoch nicht übersichtlicher. Wenn eine Wellenstruktur einmal so kompliziert geworden ist, dass sie kaum noch lesbar ist, kann sie sich mehrfach weiter verkomplizieren. Daher halte ich es für sinnvoll, den Fokus auf die Wellenanalyse des Instruments EUR/USD zu legen, die deutlich klarer aussieht. Folglich erwarte ich auch beim Pfund einen Anstieg mit Zielzonen um 1,3541 und 1,3620. Dabei ist es entscheidend, den geopolitischen Faktor im Blick zu behalten, der beide Instrumente jederzeit in einen neuen Rückgang schicken kann.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und verständlich sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und erfordern häufig Anpassungen.
  2. Besteht Unsicherheit am Markt, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es gibt keine 100%ige Sicherheit über die Richtung der Marktbewegung, und die wird es nie geben. Vergessen Sie nicht den Einsatz von schützenden Stop‑Loss‑Orders.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analysearten und Handelsstrategien kombinieren.

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