Analytical Reviews

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XAU/USD Kursanalyse und Prognose: Goldpreis steigt
06:06 2026-05-07 UTC--4

Am Donnerstag setzte Gold (XAU/USD) seine stetige Erholung fort, nachdem es vom Wochentief bei 4.500 US‑Dollar abgeprallt war – dem niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat. Das Edelmetall verzeichnet damit bereits den dritten Tagesgewinn in Folge. Der positive Schwung bleibt intakt und ermöglicht einen Anstieg der Preise in Richtung 4.750 US‑Dollar, womit sich Gold der 100‑Tage‑SMA nähert.

Die Erwartung einer möglichen Friedensvereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran sowie die nachlassend falkenhafte Stimmung in Bezug auf die Politik der US‑Notenbank veranlassen Dollar‑Bullen zu einer vorsichtigeren Haltung und stützen weiterhin das Edelmetall. Dennoch könnten Marktteilnehmer mit einer bullischen Einschätzung es vorziehen, zurückhaltend zu bleiben und auf klarere Signale zu den Aussichten eines US‑Iran‑Abkommens zu warten, bevor sie ihre Long‑Positionen ausbauen.

Am Mittwoch äußerte sich der US‑Präsident Donald Trump optimistisch und erklärte, die Verhandlungen seien in den vergangenen 24 Stunden vorangekommen und die Chancen auf ein Abkommen mit Iran blieben hoch. Außerdem berichtete Axios, dass sich die Parteien in der Schlussphase der Verhandlungen befänden. Iranische Staatsmedien wiesen jedoch Berichte zurück, wonach bereits ein „umfassendes“ Abkommen erzielt worden sei. Nach Angaben der iranischen Studenten‑Nachrichtenagentur (ISNA) beinhalten die von den Vereinigten Staaten vorgeschlagenen Bedingungen Punkte, die Teheran bereits zuvor abgelehnt hatte.

Gleichzeitig meldete die BBC, Iran prüfe einen Entwurf eines Memorandum of Understanding mit den Vereinigten Staaten, das eine schrittweise Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und die Aufhebung der US‑Beschränkungen für iranische Häfen vorsieht. Darüber hinaus warnte Trump, dass das Scheitern eines Abkommens zu militärischen Maßnahmen „in deutlich höherer Intensität als zuvor“ führen könnte.

Vor diesem Hintergrund bewerten Anleger die Wahrscheinlichkeit einer Einigung angesichts der anhaltenden schweren Streitpunkte über das iranische Atomprogramm neu, was als begrenzender Faktor für weitere Kursgewinne bei Gold wirkt.

Aus makroökonomischer Sicht zeigte der ADP‑Bericht vom Mittwoch, dass die Beschäftigung im US‑Privatsektor im April um 109.000 Stellen zulegte, nach einem nach unten revidierten Plus von 61.000 im Vormonat. Die Daten übertrafen die Prognosen und deuten auf eine anhaltende, wenn auch uneinheitliche Robustheit des Arbeitsmarktes hin. Zudem preisen Marktteilnehmer laut dem CME FedWatch Tool weiterhin die Möglichkeit einer Leitzinserhöhung der Federal Reserve bis zum Jahresende ein. Dies stützt den US‑Dollar, begrenzt dessen weitere Schwäche und schränkt damit das Aufwärtspotenzial von Gold als nicht verzinslichem Anlagegut ein.

Kurzfristig sollten die US‑Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Reden von FOMC‑Mitgliedern im Fokus stehen, da sie den Handel im weiteren Tagesverlauf maßgeblich beeinflussen könnten. Das zentrale Ereignis bleibt jedoch der am Freitag anstehende Nonfarm‑Payrolls‑Bericht (NFP). Darüber hinaus werden die Entwicklungen im Nahen Osten weiterhin das Volatilitätsniveau beeinflussen und den künftigen Trend des Goldpreises mitbestimmen.

Aus technischer Sicht ist der RSI (Relative Strength Index) in den positiven Bereich vorgedrungen, was darauf hinweist, dass die Bullen allmählich die Oberhand gewinnen. Sie müssen jedoch noch einen Ausbruch über die 100‑Tage‑ und 50‑Tage‑SMA erzielen, um ihre Position weiter zu festigen. Sollte der Preis hingegen nicht oberhalb der 20‑Tage‑SMA bleiben, könnten die Bären wieder die Kontrolle übernehmen. Zudem ist hervorzuheben, dass die 200‑Tage‑SMA weiterhin nach oben weist und damit den übergeordneten langfristigen Aufwärtstrend bestätigt.

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