Analytical Reviews

Forexmart's analytical reviews provide up-to-date technical information about the financial market. These reports range from stock trends, to financial forecasts, to global economy reports, and political news that impact the market.

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Worauf sollte man am 4. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger
00:01 2026-06-04 UTC--4

Analyse makroökonomischer Berichte:

Für Donnerstag sind verhältnismäßig wenige makroökonomische Berichte vorgesehen. Im Wesentlichen sind nur die Daten zum Einzelhandelsumsatz in der Eurozone und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA zu erwähnen. Allerdings ist zu beachten, dass in dieser Woche bereits eine Vielzahl makroökonomischer Daten veröffentlicht wurde. Fast alle davon wurden ignoriert oder lösten nur minimale Marktreaktionen aus. So wurden zum Beispiel gestern in den USA positive Berichte von ADP und ISM veröffentlicht, während Iran neue Angriffe auf Kuwait startete. Diese drei Ereignisse zusammen führten zu einer Aufwertung des Dollar um mehrere Dutzend Pips, hatten jedoch keinerlei Einfluss auf das technische Bild beider Währungspaare.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Am Donnerstag stehen einige wichtige Ereignisse an: Beachtung verdienen die Reden von Mary Daly und Thomas Barkin von der Federal Reserve, Christine Lagarde von der Europäischen Zentralbank und Andrew Bailey von der Bank of England. Zwar stoßen die Auftritte der Präsidenten von EZB und BoE grundsätzlich auf Interesse, doch müssen die Chefs der Zentralbanken in der aktuellen Lage schon etwas wirklich Wichtiges und Unerwartetes mitteilen, damit der Markt reagiert. Zu beachten ist, dass von den genannten Notenbanken nur die EZB auf ihrer nächsten Sitzung den Leitzins ändern kann. Der Markt ist im Großen und Ganzen auf dieses Szenario vorbereitet, ignoriert es aber faktisch, da der Euro nicht steigt. Selbst wenn Lagarde heute die Bereitschaft der EZB zu einer Straffung signalisiert, dürfte dies daher kaum eine Marktreaktion auslösen. Nach dem Inflationsbericht für April besteht zudem kein Anlass, von der Bank of England eine Zinserhöhung zu erwarten, da sich die Inflation verlangsamt hat.

Die geopolitische Lage bleibt enttäuschend, da Iran und die USA nach gescheiterten Verhandlungen erneut kurz davorstehen, den Konflikt wiederaufzunehmen. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran laufen weiter und sind laut dem US-Präsidenten „sehr erfolgreich“. Aus Iran gibt es jedoch keine Bestätigung diplomatischer Fortschritte. Im Gegenteil: Die Konfliktparteien verletzen regelmäßig die Bedingungen der Waffenruhe, und in dieser Woche hat Teheran sogar den Wunsch geäußert, jegliche diplomatischen Kontakte mit Washington einzustellen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare relativ schwach bewegen, sofern keine neuen Meldungen zum Konflikt und zur Waffenruhe im Nahen Osten erscheinen. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1584–1,1591 gehandelt werden, während das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3380–1,3386 gehandelt werden kann. Die Geopolitik bleibt der entscheidende Einflussfaktor auf dem Devisenmarkt.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit bewertet, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch) erforderlich ist. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau auf Grundlage falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und damit auch die bevorzugte Handelsrichtung markieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Richtungswechsel gegen den vorherigen Impuls zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein konsequentes Risiko- und Money-Management sind die entscheidenden Voraussetzungen für langfristigen Erfolg im Trading.

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Foreign exchange is highly speculative and complex in nature, and may not be suitable for all investors. Forex trading may result in a substantial gain or loss. Therefore, it is not advisable to invest money you cannot afford to lose. Before using the services offered by ForexMart, please acknowledge the risks associated with forex trading. Seek independent financial advice if necessary. Please note that neither past performance nor forecasts are reliable indicators of future results.
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