Společnost Rio Tinto v úterý jmenovala Simona Trotta, který vede nejziskovější divizi železné rudy, novým generálním ředitelem. Vkládá tak důvěru do tohoto 20letého veterána, který má za úkol snížit provozní náklady a podpořit dlouhodobý růst.
Padesátiletý Trott nahradí Jakoba Stausholma, který v květnu nečekaně oznámil, že po čtyřech a půl letech odstoupí.
Australský občan vede divizi železné rudy, která je hlavním zdrojem zisku společnosti, od roku 2021 a oficiálně se ujme funkce generálního ředitele 25. srpna, kdy se do Londýna přestěhuje.
Zdroje obeznámené s touto záležitostí uvedly, že interní jmenování naznačuje, že představenstvo společnosti Rio Tinto (NYSE:RIO) se domnívá, že výzvy, před nimiž společnost stojí, lze řešit bez nutnosti přivést externího lídra, který by provedl restrukturalizaci.
Rio Tinto čelí tlaku kvůli své firemní kultuře po zničení starobylých skalních úkrytů Juukan Gorge v Austrálii v roce 2020 a po zveřejnění zprávy z roku 2022, která odhalila rozšířené šikanování, rasismus a sexuální obtěžování, což vedlo k výměně vedení a pokračujícím reformním snahám.
Globální těžařská společnost stále čelí hromadným žalobám za sexuální obtěžování v australských dolech.
Podle zdroje obeznámeného s touto záležitostí byla firemní kultura klíčovým faktorem, který představenstvo zohlednilo při výběru nového generálního ředitele.
Představenstvo prověřilo i další interní kandidáty a zároveň hledalo kandidáty externí, a to i z jiných odvětví, například z oblasti technologií.
Gold ist um 0,2 Prozent auf 4.020,90 US‑Dollar je Unze gefallen und setzt damit seinen Rückgang nach einem Minus von 1,1 Prozent in der vorherigen Sitzung fort. Silber blieb nahezu unverändert und notierte bei 57,16 US‑Dollar, nachdem es am Vortag mehr als 2 Prozent verloren hatte. Platin zeigte sich stabil, während Palladium leicht zulegen konnte.
Das Metall notiert im Minus vor der fein austarierten Zinsentscheidung der Federal Reserve, die heute vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten erwartet wird. Zins-Swaps preisen eine Wahrscheinlichkeit von etwa einem Drittel für einen Zinsschritt um 25 Basispunkte ein – ein für die vergangenen Jahre ungewöhnlich hohes Maß an Unsicherheit im Vorfeld der heutigen Sitzung. Höhere Finanzierungskosten sind traditionell ein Gegenwind für Gold, das keine Zinsen abwirft.
Die Notenbanker scheinen hin- und hergerissen zu sein zwischen einem schwächer als erwarteten Inflationsbericht für Juni und dem jüngsten Anstieg der Ölpreise, der mit der Eskalation der Feindseligkeiten zwischen den USA und Iran in diesem Monat einhergegangen ist.
Die anstehende Fed-Entscheidung ist entscheidend für den weiteren Kurs von Gold. Sollte die Notenbank ein restriktiveres Signal als erwartet senden, die Aussicht auf höhere Zinsen untermauern oder eine stärkere Besorgnis über die Inflation erkennen lassen, dürfte Gold unter entsprechenden Druck geraten.
Das Ausmaß des Goldrückgangs seit Beginn des Konflikts bleibt beträchtlich. Seit Beginn des US-Iran-Kriegs vor über fünf Monaten ist das Metall um fast ein Viertel gefallen, da die hohen Energiepreise die Inflationsdynamik angefacht und die Wahrscheinlichkeit erhöht haben, dass die Zinsen länger hoch bleiben. Dennoch hat sich das Metall seit Ende Juni um die wichtige Unterstützungsmarke von 4.000 US-Dollar gehalten, gestützt durch eine Welle von Käufen bei Rücksetzern.
Auf diplomatischer Ebene empfing Präsident Trump am Dienstag den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu im Weißen Haus, um den Boden für weitere diplomatische Schritte zu bereiten. Der Markt wirkt wie eingefroren in Erwartung einer Klärung in zwei Richtungen: auf der geldpolitischen Ebene, wo die Entscheidung der Fed die kurzfristige Zinsentwicklung bestimmen wird, und auf der geopolitischen Ebene, wo die fragile Atempause im Konflikt entweder in eine weitere Deeskalation münden oder eine neue Eskalationswelle auslösen könnte – wie bereits der heutige abgefangene iranische Angriff gezeigt hat.

Was das aktuelle technische Bild für Gold betrifft, müssen die Käufer zunächst den nächstgelegenen Widerstand bei 4.062 $ zurückerobern. Dadurch würde sich das Ziel bei 4.124 $ eröffnen, wobei ein Ausbruch darüber hinaus recht schwierig werden dürfte. Das äußerste Ziel läge im Bereich von 4.186 $. Fällt der Goldpreis hingegen, werden die Bären versuchen, bei 4.008 $ die Kontrolle zu übernehmen. Gelingt ihnen das und wird diese Spanne nach unten durchbrochen, wäre dies ein schwerer Schlag für die Positionen der Bullen und könnte Gold auf ein Tief von 3.954 $ drücken, mit der Perspektive eines weiteren Rückgangs bis auf 3.906 $.
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