Für Montag sind keine makroökonomischen Veröffentlichungen angesetzt. Daher werden den Händlern im Laufe des Tages keine neuen Konjunkturdaten zur Verfügung stehen. Es wird nichts geben, worauf sie reagieren könnten, und die Volatilität könnte heute gering ausfallen. In dieser Woche wird jedoch der zweite für die Geldpolitik der Federal Reserve wichtige Bericht veröffentlicht – der Inflationsbericht der USA. Dieser Bericht kann ebenfalls eine starke Marktreaktion auslösen und könnte letztlich die geldpolitische Straffung der Fed im September zunichtemachen.

Auch am Montag gibt es bei den fundamentalen Ereignissen absolut nichts zu beachten. Im Tagesverlauf ist keine einzige Rede angesetzt. Allerdings sind Reden von Zentralbankvertretern im Moment auch nicht nötig. Nach dem Nonfarm-Report vom Freitag wurde klar, dass eine Zinserhöhung der Fed im September nicht zu erwarten ist. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Fed den Leitzins im Jahr 2026 überhaupt nicht anheben wird, doch ist diese Schlussfolgerung nicht besonders wahrscheinlich, da sich die Lage im Nahen Osten noch zehnmal ändern kann.
Der geopolitische Hintergrund bleibt weiterhin alles andere als zufriedenstellend. Die USA und Iran tauschen regelmäßig Angriffe aus, Verhandlungen finden derzeit nicht statt, die Straße von Hormus bleibt ganz oder teilweise geschlossen, die jemenitischen Huthi halten eine Blockade gegen Saudi-Arabien aufrecht, und Teheran droht, die Straße von Bab al-Mandab vollständig zu schließen, sollte Washington erneut versuchen, Druck auszuüben. Der Markt schenkt den Aussagen von Donald Trump keinen Glauben, und Iran zieht es inzwischen vor, mit Oman statt mit den USA zu verhandeln. Allerdings ergeben jegliche Vereinbarungen zwischen Maskat und Teheran wenig Sinn, wenn die USA die Blockade der Meerenge aufrechterhalten. In diesem Fall wird auch Iran seine Blockade fortsetzen.
Am ersten Handelstag der Woche können Währungspaare sehr volatile Bewegungen zeigen, allerdings nur während der amerikanischen Handelssitzung. Der Euro kann heute aus dem Bereich 1,1527–1,1531 heraus gehandelt werden, das britische Pfund aus dem Bereich 1,3456–1,3476. Die Volatilität beider Paare könnte heute gering ausfallen.
Unterstützungs- und Widerstandspreislevels (Zonen) sind die Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder dienen als Signalquellen.
Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Für langfristigen Erfolg im Handel sind eine klar definierte Strategie und ein angemessenes Money-Management unerlässlich.
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