Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Montag fort, im Gegensatz zum Währungspaar EUR/USD. Wir sind der Ansicht, dass sich das britische Pfund derzeit recht vernünftig verhält. Der US-Arbeitsmarkt hat erneut Schwäche gezeigt, wodurch es für die Federal Reserve nahezu unmöglich wird, die Geldpolitik zu straffen, um die Inflation zu senken. Sollte sich morgen herausstellen, dass sich die Inflation in den USA den zweiten Monat in Folge verlangsamt hat, könnte eine geldpolitische Straffung überhaupt nicht mehr erforderlich sein. Infolgedessen wird der Markt seine „hawkishen“ Erwartungen aufgeben müssen. Das geschieht bereits, da es schlichtweg keine anderen Optionen mehr gibt. Vor diesem Hintergrund könnte das Pfund weiter steigen, selbst wenn es an lokalen unterstützenden Faktoren mangelt. Die britische Währung entwickelt sich weiterhin gut, anders als der Euro. Am Montag gab es weder im Vereinigten Königreich noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen. Die Volatilität war sehr gering und dürfte es auch heute bleiben. Der wichtigste Bericht der Woche – die US-Inflation – wird morgen veröffentlicht.

Im 5-Minuten-Chart wurden am Montag keine Handelssignale gebildet. Während der asiatischen Handelssitzung näherte sich das Paar dem Bereich 1,3456–1,3476, konnte diesen jedoch nicht klar ausarbeiten und generierte kein Signal. Damit gab es keine Grundlage für das Eröffnen von Positionen.
Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort. Unserer Ansicht nach wird das Pfund Sterling weiter steigen, selbst wenn es keine Unterstützung durch lokale Faktoren gibt. Im Wochenchart läuft weiterhin die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung. Diese Bewegung hält an. Das Vertrauen in eine Zinserhöhung der Fed im September schwindet sichtbar; der Markt schenkt der Geopolitik kaum noch Beachtung, und die technischen Indikatoren unterstützen das Wachstum des britischen Pfunds.
Am Dienstag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, falls ein Ausbruch und eine Konsolidierung unterhalb des Bereichs 1,3456–1,3476 erfolgt, mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386. Long-Positionen können mit einem Ziel bei 1,3587–1,3598 weiter gehalten werden.
Im 5-Minuten-Chart kann derzeit an folgenden Marken gehandelt werden: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695. Am Dienstag stehen erneut keine wichtigen Ereignisse in den USA oder in Großbritannien auf dem Kalender, sodass den ganzen Tag über sehr schwache Bewegungen möglich sind.
Kursmarken (Zonen) für Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Herkunft von Signalen.
Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung das Handeln derzeit bevorzugt ist.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Deshalb sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein solides Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.
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