Praha – Jen osm procent mladých Čechů ve věku od 16 do 30 let si nevydělává. Téměř 28 procent jich pracuje, zatímco 58 procent si přivydělává formou brigád. Vyplývá to z průzkumu agentury Ipsos pro on-line investiční platformu Portu, kterého se zúčastnilo 522 respondentů z ČR.
Störe das Unheil nicht, solange es ruht. Märkte mögen keine Veränderungen, und die Federal Reserve noch weniger. Daher war der US-Inflationsbericht für Juli, der den Erwartungen sehr nahekam, ein echtes Geschenk für EUR/USD-Händler.
Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics stieg der Kernverbraucherpreisindex (Core CPI) um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr – das geringste Tempo seit März 2021. Der gesamte Verbraucherpreisindex legte lediglich um 0,1 % im Monatsvergleich zu. Der Zinsvorteil, der in den vergangenen Monaten gegen die Gemeinschaftswährung gesprochen hat, beginnt an Schärfe zu verlieren: Laut CME Group bepreisen die Terminmärkte nun eine Wahrscheinlichkeit von 58 % dafür, dass die Fed die Zinsen im September unverändert lässt – nach 54 % vor der Veröffentlichung und 52 % am Vortag.
Manche Anleger zweifeln sogar daran, dass eine Zinserhöhung derzeit sinnvoll ist. Ihrer Ansicht nach würde eine weitere Straffung durch die Fed die Belastungen für die Wirtschaft lediglich vergrößern, ohne die Angebotsprobleme zu lösen. Den Aussagen der FOMC-Vertreter wird nicht mehr vorbehaltlos vertraut, doch der Markt hat genau das gehört, was er hören wollte – und der Euro bekam eine Atempause.

Doch zum Feiern ist es noch zu früh. Die Rückkehr der Zölle, die vom Supreme Court für rechtswidrig erklärt wurden, entwickelt sich zu einem unerwarteten fiskalischen Stimulus: Mehr als 40 Unternehmen aus dem S&P 500 haben bereits Rückerstattungen in Höhe von insgesamt 9,6 Milliarden US-Dollar gemeldet, und die Zollbehörde hat 128,7 Milliarden US-Dollar zur Bearbeitung freigegeben. Dies könnte die Erzählung vom amerikanischen Exzeptionalismus wiederbeleben, die die EUR/USD-Hoffnungen schon mehrfach zunichtegemacht hat.
Gleichzeitig warnt Deutsche Bank Research, dass die Märkte ein „Goldlöckchen“-Szenario einpreisen – kräftiges Wachstum, nur moderat straffende Zentralbanken und Angebotsschocks, die sich als vorübergehend erweisen. In Wahrheit ist dies eine übermäßig optimistische Kombination, die kaum Raum für Fehler lässt. Die Schließung der Straße von Hormus oder eine neue Eskalation könnten an einem einzigen Tag die Nachfrage nach dem US‑Dollar als sicherem Hafen wieder anheizen und sämtliche Gewinne des Euro auslöschen.
Dennoch hat EUR/USD, solange die Lage ruhig bleibt, eine Chance. Die Abschwächung der aggressiven Rhetorik der Fed verringert die Prämie für weitere Straffungen, und durch FOMO – die Angst, etwas zu verpassen – ermüdete Anleger deuten eine Pause bei den geldpolitischen Restriktionen bereitwillig als Anlass, Risikoanlagen zu kaufen. Die Divergenz zwischen einer vorsichtig agierenden Fed und einer schweigenden Europäischen Zentralbank wirkt vorübergehend zugunsten der Regionalwährung.
Unterdessen schweigt die EZB weiterhin und überlässt dem US‑Dollar das Recht zum ersten Zug. Schweigen ist jedoch ebenfalls eine Position, und der Markt kann sie interpretieren, wie es ihm beliebt.

Wird Ärger wieder aufflammen, bevor der Euro seine Verschnaufpause nutzen kann? Ich bezweifle, dass die Ruhe lange anhalten wird.
Aus technischer Sicht kämpft EUR/USD im Tageschart um die 2-4-Linie der Wolfe-Wave-Formation. Ein Abprall von dieser Linie ist ein gutes Zeichen für die Bullen. Die Chancen auf eine Fortsetzung der Rally bleiben bestehen. Ein Ausbruch des Fair Value bei 1,154 US‑Dollar von unten wäre ein Signal, Long-Positionen im Euro aufzubauen.
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