Analytical Reviews

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GBP/USD. 24. Februar. Das Wachstum des Dollars wurde gestoppt
04:29 2026-02-24 UTC--5

Im Stundenchart stieg das GBP/USD-Paar am Montag bis zum Widerstandsbereich 1,3526–1,3539, prallte davon ab und fiel anschließend in den Bereich 1,3437–1,3470 zurück. Derzeit wird das Pfund zwischen diesen beiden Zonen gehandelt, was auf eine Seitwärtsbewegung hindeutet. Eine Konsolidierung unterhalb des Bereichs 1,3437–1,3470 würde die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs in Richtung der nächsten Unterstützungszone bei 1,3352–1,3362 erhöhen. Eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3526–1,3539 würde hingegen auf das Ende des Abwärtstrends hindeuten.

Die Wellensituation bleibt bärisch. Die letzte abgeschlossene Aufwärtswelle konnte das vorherige Hoch nicht durchbrechen, während die letzte Abwärtswelle das vorherige Tief unterschritten hat. Um den Trend wieder in einen bullischen umzuwandeln, muss das Paar sich entweder oberhalb des jüngsten Hochs bei 1,3730 festigen oder zwei aufeinanderfolgende Aufwärtswellen ausbilden. Das Nachrichtenumfeld für das Pfund war in den letzten Monaten schwach, aber auch der US‑Nachrichtenhintergrund hat die Trader nur selten erfreut. In letzter Zeit befindet sich das Pfund auf einer „Verliererstraße“, doch Donald Trump unterstützt die Bullen regelmäßig.

Am Montag hatte das Nachrichtenumfeld keinen Einfluss auf die Trader. Die Iran‑Frage bleibt das Hauptthema an den Märkten, sodass sogar Ereignisse wie die Aufhebung von Trumps Zöllen durch den Obersten Gerichtshof der USA und die erneute Einführung neuer Zölle durch den US‑Präsidenten weitgehend ignoriert wurden. Der Dollar entging aus einem Grund einem wohlverdienten Rückgang – der Markt fürchtet einen umfassenden Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Iran und nutzt den Dollar als sicheren Hafen. Glaubten die Trader im vergangenen Sommer noch, Trump würde sich auf Angriffe gegen Atomanlagen beschränken, so geht es nun um einen Regimewechsel im Iran. Teheran hat nicht die Absicht, kampflos aufzugeben. Iran hat seine Armee mobilisiert und bereitet sich darauf vor, einen Angriff abzuwehren. Alles deutet darauf hin, dass der Konflikt groß angelegt, blutig und langwierig werden könnte. Genau das fürchten die Trader, und genau das treibt den Dollar nach oben. Am Dienstag wird es keinen nennenswerten Nachrichtenhintergrund geben, und es ist entscheidend, dass das Pfund sich zumindest innerhalb der Seitwärtsrange von 1,3437–1,3526 halten kann.

Im 4-Stunden-Chart fiel das Paar bis in den Unterstützungsbereich von 1,3369–1,3435, prallte von dort ab und drehte zugunsten des Pfunds nach oben. Es hat ein Aufwärtsimpuls eingesetzt, der jedoch weiterhin innerhalb des abwärtsgerichteten Trendkanals verläuft. Daher ist mit einer kräftigeren Aufwärtsbewegung erst nach einem Ausbruch über den Kanal zu rechnen. In diesem Fall würden sich die Bullen erneut auf das Fibonacci-Niveau von 127,2 % bei 1,3795 konzentrieren. Aktuell zeigen die Indikatoren keine neuen Divergenzen.

Commitments of Traders (COT) Report:

Die Stimmung der Händler in der Kategorie „Non-commercial“ ist in der vergangenen Berichts­woche etwas weniger bullisch geworden. Die Anzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen sank um 6.358, während die Short-Positionen um 10.236 zunahmen. Die Lücke zwischen Long- und Short-Positionen liegt nun bei ungefähr 82.000 gegenüber 124.000. In den letzten Monaten hatten die Bären häufiger die Oberhand, auch wenn die Situation bei Euro-Kontrakten genau umgekehrt ist. Unter keinen Umständen rechne ich jedoch mit einem anhaltenden Bärenmarkt beim Pfund.

Meiner Ansicht nach wirkt das Pfund nach wie vor weniger „riskant“ als der Dollar – und genau das ist sein Hauptvorteil. Kurzfristig könnte die US-Währung zwar immer wieder einmal nachgefragt werden, aber nicht auf lange Sicht. Die Politik von Donald Trump hat zu einem starken Rückgang am Arbeitsmarkt geführt, und das Federal Reserve System ist gezwungen, die Geldpolitik zu lockern, um die Schaffung von Arbeitsplätzen zu stimulieren. Die militärische Aggression der USA und der Handelskrieg tragen ebenfalls nicht zur Zuversicht der Dollar-Bullen bei.

Nachrichtenkalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

USA – ADP Employment Change (wöchentlich) (13:00–15:00 UTC).

Am 24. Februar enthält der Wirtschaftskalender nur einen einzigen, nicht besonders wichtigen Eintrag. Der Einfluss des Nachrichtenhintergrunds auf die Marktstimmung wird am Dienstag äußerst gering oder gar nicht vorhanden sein.

GBP/USD-Prognose und Handelstipps:

Verkäufe waren nach einem Rückprall aus der Zone 1,3526–1,3539 im Stundenchart möglich, mit einem Ziel bei 1,3437–1,3470. Das Ziel wurde erreicht. Neue Short-Positionen können nach einem Schlusskurs unterhalb der Marke 1,3437–1,3470 mit Ziel bei 1,3362 eröffnet werden. Long-Positionen können heute nach einem Rückprall vom Niveau 1,3437–1,3470 im Stundenchart eröffnet werden, mit Zielen bei 1,3526–1,3539 und 1,3595.

Die Fibonacci-Niveaus werden im Stundenchart von 1,3470–1,3010 und im 4-Stunden-Chart von 1,3431–1,2104 abgetragen.

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